Exosomen sind winzige, von Zellen freigesetzte Vesikel (Bläschen), die Proteine, Lipide, RNA und andere Signalmoleküle enthalten. Sie dienen der Kommunikation zwischen Zellen und werden in der ästhetischen Medizin als mögliche regenerative Therapie erforscht.
Wie werden Exosomen in der Ästhetik eingesetzt?
Exosomen werden häufig in Kombination mit Verfahren angewendet, die die Hautbarriere vorübergehend öffnen, zum Beispiel:
- Microneedling
- Laserbehandlungen
- Radiofrequenz-Microneedling
- In einigen Ländern auch als Injektionen
Ziel ist es, Regenerationsprozesse der Haut zu unterstützen.
Welche Wirkungen werden beworben?
Anbieter nennen häufig:
- Verbesserung der Hautstruktur
- Unterstützung der Wundheilung nach ästhetischen Behandlungen
- Verringerung von Entzündungen und Rötungen
- Förderung der Kollagenbildung
- Unterstützung bei Haarausfallbehandlungen
Die Forschung zu Exosomen in der ästhetischen Medizin ist noch relativ jung.
Darum ist es bislang in Deutschland nicht erlaubt Exosomen direkt in oder unter die Haut zu injizieren.
Sie wenden beim Microneeling in die obersten Schichten eingeschleust.


